Fence removed from Kersten-Miles Bridge after daily protests
Markus Schreiber of the SPD had ordered a hotly contested fence under the Kersten Miles Bridge in Hamburg to be removed after protests by local residents. Hamburg, Germany. 30th September, 2011
Der Zaun ist weg. Nach tagelangen Protesten von Hamburger Bürgern und massiver Kritik aus der eigenen Partei hat Bezirksamtsleiter Markus Schreiber (SPD) entschieden, den Zaun unter der Kersten-Miles-Brücke wieder abbauen zu lassen. Bereits am frühen Freitagnachmittag rückten Bauarbeiter an, die den Zaun restlos entfernten. Dabei wurden sie von Fotografen, Anwohnern und mehreren Kamerateams beobachtet.
Der Druck der letzten Tage war offenbar zu groß geworden. Bereits am Mittwoch hatte es scharfe Kritik aus der Opposition gegeben, auch Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) hatte sich von Schreiber distanziert. Dieser sagte am Donnerstag in einigen Medien, er habe die symbolische Wirkung des Zauns wohl einfach unterschätzt.
Nun ist der Weg frei für Gespräche am Runden Tisch. So begründete Markus Schreiber den frühzeitigen Abriss des Zauns: „Damit werden von Seiten des Bezirks die bestmöglichen Startbedingungen für den in der nächsten Woche beginnenden Runden Tisch geschaffen und wir können gemeinsam die besseren Alternativen entwickeln.” Am Mittwoch, 5. Oktober soll die erste Gesprächsrunde stattfinden, sie wird von Hans-Peter Strenge moderiert, dem Präsidenten der Synode der Nordelbischen Kirche.
Hinz&Kunzt-Chefredakteurin Birgit Müller ist begeistert vom Ende des Zaunes: „Wir freuen uns, dass die Hamburger den Zaun nicht akzeptiert haben und nicht wollen, dass in dieser Stadt Obdachlose ausgegrenzt werden”, sagte sie. „Wir sind sicher, dass wir am Runden Tisch Lösungen finden können, die sowohl den Obdachlosen helfen als auch für die Anwohner akzeptabel sind.”




















































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